‚Mit der Digitalisierung sowie mit den damit in Verbindung stehenden Technologien und Daten eröffnen sich für Unternehmen ganz neue und auch große Chancen. Durch die Digitalisierung können für Kunden können neue Mehrwerte geschaffen werden. Außerdem kann sowohl die Effizienz als auch die Effektivität innerhalb des Unternehmens optimiert werden.‘
Aus diesem Grund wird auch die Position des CDO (Chief Digital Officer) für Unternehmen immer bedeutender. Auch der BASF CDO hat deshalb einige Maßnahmen vorbereitet, um den digitalen Wandel im Unternehmen zu integrieren.

Weltweite Vernetzung Personen
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In der Zwischenzeit hat die Digitalisierung auch den Sektor der chemischen Industrie erreicht. Für BASF ist die Entwicklung und die Integration eines digitalen Systems von besonderer Bedeutung.

CDO

Dr. Frithjof Netzer besetzt aktuell die BASF CDO Position und leitet auch ein 25-köpfiges Team, welches sich mit dem digitalen Wandel beschäftigt. Mit der Hilfe des Teams will er das Bewusstsein für die Digitalisierung schärfen sowie auch die neuen Möglichkeiten der Industrie 4.0 im Unternehmen umsetzten.
Mit der Digitalisierung geht zudem auch ein verschwimmen der Branchengrenzen einher. Im Zusammenhang damit hat BASF erkannt, dass sie den Nutzen, den die Produkte und Dienstleistungen den Kunden bieten sollen – unter Berücksichtigung digitaler Veränderungen – noch einmal neu definieren müssen. Erst dann kann das Unternehmen an der Verbesserung von Nutzen und Mehrwert ansetzten und Produkte sowie auch Dienstleistungen dahingehend verbessern.

Warum sollte sich BASF und der BASF CDO mit der Digitalisierung beschäftigen?

Die BASF will Ihren Kunden durch Zusatzleistungen in Form von digitalen Produkten und Dienstleistungen einen Mehrwert bieten. Um dies zu realisieren wurde ein vierstufiger Prozess (genannt Innorate) entwickelt sowie eine Initiative namens „Digital Plant“ ins Leben gerufen.
Im Hinblick auf die Digitalisierung gilt die Chemiebranche allgemein als ein „Später Folger“ bezeichnet. Begründet wird dies vor allem dadurch, dass es in diesem Bereich bereits viel an Automatisierung gibt. Diese müsste aber noch an viele Sicherheitsstandards angepasst werden, um auch den technischen Anforderungen des digitalen Wandels genügen zu können.

Digitale Tochtergesellschaften

Zur Umsetzung des digitalen Wandels wurden von BASF auch neue Tochtergesellschaften aufgebaut. Eine davon ist die BASF Business Services GmbH. Sie unterstützt die BASF-Gruppe bei der Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Darüber hinaus unterstützt die BASF Business Services GmbH auch die Steuerung der Lieferketten und die Logistik aber insbesondere auch die Entwicklung und den Betrieb von IT-Systemen.

Zudem wurde eine weitere GmbH mit dem Namen BASF New Businessgegründet. Diese Tochtergesellschaft erschließt neue Industriebereiche, indem sie bestehende Probleme aufdeckt und benennt und Ideen für mögliche Lösungen generiert. So kann sichergestellt werden, dass BASF möglichst viele Innovationen realisieren kann.

Accelerators/Incubators

Der neue Incubator der BASF – auch als BASF-Incubator benannt – befindet sich im Moment noch in der Aufbauphase. Mit dem Incubator plant BASF Partnerschaften mit erfolgreichen Unternehmen, mit welchen dann in Venture-Teams zusammengearbeitet werden soll. In dem Incubator sollen sich daher Ideen der Chemiebranche in handfeste Geschäftsmodelle verwandeln.

Im Bereich der Nachhaltigkeit arbeitet BASF mit einigen Acceleratoren zusammen. Mit dieser Zusammenarbeit sollen sowohl den Kunden, als auch der Umwelt und der Gesellschaft geholfen werden.

Social Media

Mithilfe der Social Media-Kanäle kann BASF eine Verbindung zu seinen Stakeholdern aufbauen. In den vergangenen Jahren wurden auch Subchannels für die jeweiligen Sozialen Plattformen eröffnet. Einer dieser Subchannels fokussiert z.B. das Thema Karriere und einer Nachhaltigkeit. Aber es gibt noch viele weitere, die sich auch mit anderen Themen befassen.