CDO

Jens Monsees besetzt momentan die Position des Vice President Digital Strategy bei BMW und kann damit als die wichtigste Person im Bereich der Digitalisierung angesehen werden. Man kann ihn auch als den BMW CDO, also als den Chief Digital Officer von BMW bezeichnen. Er rief auch ein Projektteam bestehend aus 20 Mitarbeitern ins Leben, welche sich mit verschiedenen Projekten im Bereich der Digitalisierung beschäftigen. Die Themen reichen vom 3D-Druck bis hin zum Einsatz von Big Data.

Warum sollte sich BMW und der BMW CDO mit der Digitalisierung beschäftigen?

BMW beschäftigt sich sowohl aus internen, als auch aus externen Gründen mit der Digitalisierung.
Innerhalb des Unternehmens ist es ihr Ziel, jeden Prozess so effizient wie möglich zu gestalten. Im Produktionsbereich bedeutet das z.B. den Einsatz von additiven Fertigungsprozessen oder auch von 3D-Druck. Ebenso wichtig ist es, dass die Verbesserungen auch auf der Kundenseite erkannt werden. Um dies zu ermöglichen, wird BMW sich mehr auf die Interessen der Kunden konzentrieren. Ebenso will man auch Wert auf das persönliche digitale Erlebnis der Kunden legen. Der BMW CDO konzentriert sich hierbei auf drei wesentliche Themenbereiche: Digitale Kundenerlebnisse, autonomes und vernetztes Fahren sowie auch auf das Fahrzeuginterieur der Zukunft.

Es gilt:
„EIN UNTERNEHMEN, EINE VISION: INNOVATIONEN SCHAFFEN“.

Digitale Projekte

Mit der Gründung der rad°hub wollte die BMW Group den Austausch zwischen Innovatoren, experten und Interessenten fördern. Es ist ein kreativer Raum, der offen ist für Diskussionen und Ideen rund um die Zukunft der Mobilität. Das „Rad“ in rad°hub soll „Ein Symbol für die Dynamik sein, welche die Erde und ihre Bewohner heute und in Zukunft antreiben wird“.

Das Konzept

In jedem rad°hub arbeiten die Teilnehmer in kleineren Breakout-Gruppen zusammen. So können verschiedene Zukunftsszenarien entwickelt werden. Durch den dadurch entstehenden intensiven Austausch, auch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichem Fachwissen entstehen neue Impulse. Zudem besteht durch den Perspektivwechsel auch die Möglichkeit neue Kontakte aufzubauen. Die erstellten Szenarien werden erforscht und mit einem einzigen Ziel analysiert. Dieses lautet, Impulse zu setzten und neue Produkte und Dienstleistungen im Mobilitätsbereich zu entwickeln.

Accelerators/Incubators

Im Headquarter der BMW Group UK ist für eine Dauer von zehn Wochen zudem ein Innovation Lab erreichtet worden. Es ist ein Programm, mit dem Startups eine Möglichkeit bekommen, ihre Produkte einmal in den richtigen Größenverhältnissen zu testen. Darüber hinaus erhalten sie fachkundige Unterstützung von hochrangigen Experten der BMW Group UK sowie auch finanzielle Unterstützung von L Marks.

Erwähnenswert ist auch das 20-wöchige Accelerator-Programm namens Tech Founders mit Sitz in München. Durch dieses haben Startups die Möglichkeit mit verschiedenen Industriepartnern zusammenzuarbeiten. Die Startups erhalten dadurch z.B. auch Zugang zu Hardware-Prototypen, um eigene Ideen oder auch eigene Produkte entwickeln zu können.

Social Media

BMW war das erste Automobilunternehmen, welches 10 Millionen Follower auf Instagram generieren konnte. Mithilfe des Hashtags #BMWrepost erschufen sie eine Möglichkeit, damit Follower auf der ganzen Welt ihre Inhalte präsentieren und miteinander teilen konnten. So konnte sich die Marke ein persönliches sowie auch authentisches Profil aufbauen. Neben Instagram nutzt BMW auch Twitter zur Versendung von Nachrichten und Facebook zur allgemeinen Repräsentation des Unternehmens. Was alle Social Media-Accounts gemeinsam haben ist die Bereitstellung interessanter Inhalte über alle Kanäle hinweg.